Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entstand aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (jetzt: Campus Nord). Die Universität (jetzt: Campus Süd) ist die älteste Technische Hochschule Deutschlands, gegründet 1825 und besitzt ein vor allem durch Technik-, Natur- und Ingenieurwissenschaften geprägtes Profil. Am Institut für Geographie und Geoökologie sind zwei Lehrstühle angesiedelt, der Lehrstuhl für Physische Geographie und Geoökologie sowie der Lehrstuhl für Humangeographie. In der Lehre ist das Institut an der Ausbildung in den Studiengängen Geoökologie (Diplom/Bachelor/Master) und Geographie (Lehramt an Gymnasien) beteiligt. Der konsekutive Bachelor- und Masterstudiengang beginnt mit dem Wintersemester 2008/09 und führt den interdisziplinären umweltwissenschaftlichen Studiengang Geoökologie fort und ist mit zahlreichen Fachbereichen der Hochschule vernetzt (wie z.B. den Ingenieurwissenschaften).
Das Geoökologiestudium vermittelt Methoden aus der gesamten Breite der Naturwissenschaften, mit denen vernetzte und interdisziplinäre Prozessabläufe in Ökosystemen sowie die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf diese Systeme erfasst werden können. Die Absolventinnen und Absolventen sollen fähig sein, Umweltprobleme analysieren und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und umsetzen zu können.
Der Lehramtsstudiengang zeichnet sich durch eine große Breite in Physischer Geographie (Klima, Vegetation, Boden usw.) und Humangeographie (Stadt, Bevölkerung, Wirtschaft usw.) aus. Zudem wird eine umfassende Ausbildung im Bereich der Geoinformationssysteme (GIS) und der Methoden der empirischen Sozialforschung angeboten.
Das ehemals zur Umweltstiftung WWF Deutschland gehörende WWF-Auen-Institut, das von Prof. Dr. Emil Dister geleitet wird, ist bereits seit dem 01. April 2004 offiziell in die Universität Karlsruhe (heute: Karlsruher Institut für Technologie, KIT) eingegliedert. Seit dem 01. Oktober 2010 ist das WWF-Auen-Institut eine Abteilung des Instituts für Geographie und Geoökologie. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die wissenschaftliche Arbeit zum Thema Fluss- und Auenökologie in engem Schulterschluss mit dem KIT fortzusetzen und auenökologische Fragestellungen in die Lehre einfließen zu lassen.
Der größte Teil der Räumlichkeiten des Institutes ist im neuen Bauingenieurgebäude, Geb. 10.50 untergebracht. Lediglich das Bodenlabor ist in die Westhochschule, Geb. 06.35 ausgelagert. In einem eigenen Computer-Internet-Pool (CIP) stehen drei GIS-Arbeitsplätze zu Verfügung, welche im Rahmen von Projekt-, Exkursions-, Studien- oder Diplomarbeiten von den Studierenden genutzt werden können. In der institutseigenen Bibliothek sind rund 8500 Bände und Monographien mit direktem Fachbezug archiviert, sowie gut 30 Fachzeitschriften fortlaufend vorgehalten.

