Institut für Geographie und Geoökologie (IFGG)

Häufige Fragen zur Organisation des Geoökologie-Studiums

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A

Abschlussarbeit › Wer kann mich betreuen?

Abschlussarbeiten (B.Sc. und M.Sc. Geoökologie) werden von zwei Leuten ("Prüfern") bewertet. Eine der beiden Personen betreut Sie bei der Arbeit und vergibt das Thema. Die Auswahl der Prüfer liegt bei Ihnen, wird aber nach der Anmeldung überprüft. Es gelten die unter dem Punkt "Prüfer" genannten Kriterien und Einschränkunden:

1. Auf jeden Fall muss ein Hochschullehrer dabei sein. Hochschullehrer sind Professoren, Juniorprofessoren und leitende Wissenschaftler (letztere am Campus Nord oder Campus Alpin).

2. Die Wahl eines Prüfers, der nicht dem IFGG angehört oder assoziiert ist, ist möglich, er muss aber promoviert sein.

3. Bei Masterarbeiten muss ein Hochschullehrer des IfGG oder einer der assoziierten Hochschullehrer vom Campus Alpin dabei sein.

4. Die Prüferkombinationen bei Bachelorarbeiten sind in nachfolgender Tabelle dargestellt.

Ausnahmen von diesen Regeln kann der Prüfungsausschuss gestatten. Am besten, Sie besprechen die Auswahl der Prüfer mit der Fachstudienberatung. Stellen Sie sicher, dass Sie von einem der beiden Prüfer betreut werden.

Abschlussarbeit › Wie melde ich an?

Im Downloadbereich gibt es ein Anmeldeformular des IfGG, das Ihre Prüfer in Abstimmung mit Ihnen ausfüllen und unterschreiben. Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular geben Sie oder Ihr Betreuer beim Sekretariat IfGG1 (Frau Seith) ab. Im Campusmanagementsystem wird dann eine individuelle Teilleistung mit dem Titel Ihrer Arbeit angelegt, worüber Sie per Email benachrichtigt werden. Sie müssen sich dann noch im Campussystem für die Teilleistung anmelden.

Abschlussarbeit › Was gebe ich ab?

Die Arbeit wird in dreifacher Ausführung im Sekretariat IfGG1 (Frau Seith) abgegeben. Der Arbeit ist eine elektronische Fassung (pdf) beizufügen. Ein Datenträger reicht aus.

Abschlussarbeit › Vortrag

Ab sofort müssen nicht mehr alle Arbeiten im Fach Geoökologie am IfGG in Form eines Vortrags präsentiert werden. Es ist aber möglich, das Forschungsthema auf Einladung in der Vortragsreihe Lehre des IfGG vorzustellen. Für weitere Infos wenden Sie sich an F. Faßnacht. Disclaimer

Anerkennung von Leistungen innerhalb wie außerhalb des Hochschulsystems

Innerhalb und außerhalb des Studiengangs erbrachte Leistungen können anerkannt werden. Der Antrag auf Anerkennung ist beim Prüfungsausschuss innerhalb eines Semesters nach Zulassung zum Studiengang beim Prüfungsausschuss bzw. dem Studiengangskoordinator als Mitglied des Prüfungsausschusses zu stellen.
Um zu bewerten, ob die externe Leistung hinsichtlich des Kompetenzerwerbs mit der anzuerkennenden Leistung gleichwertig ist, werden die Fachprüfer/Innen und evtl. Modulverantwortliche in die Entscheidung eingebunden.
Zur Anerkennung müssen vom Studierenden gleichwertige Leistungen im Studienplan identifiziert werden. In einem Vordruck trägt der Studierende diese Leistungen ein und vereinbart mit den jeweiligen Fachprüfern bzw. Modulverantwortlichen einen Termin. Diese können bestätigen, dass keine Unterschiede hinsichtlich des Kompetenzerwerbs bestehen. Anschließend erfolgt durch den Prüfungsausschuss die verbindliche Anerkennung.
Die Anerkennung außerhalb des Hochschulsystems erbrachter Leistungen erfolgt mit dem entsprechenden Anerkennungsformular des Bachelorprüfungsausschusses (http://www.ifgg.kit.edu/downloads/Anmeldeformular.pdf). Eine Anerkennung ist möglich, sofern die erworbenen Kompetenzen zum Erreichen der Qualifikationsziele des Studiengangs beitragen.
Der Prüfungsausschuss prüft, in welchem Umfang die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anerkannt werden können und welche Teile des Hochschulstudiums dadurch ersetzt werden können. Es dürfen höchstens 50 % des Hochschulstudiums ersetzt werden.

Auslandsaufenthalt

Schritt 1: Interesse:
Interessierte Studierende nehmen Kontakt mit dem Erasmusbeauftragten (zurzeit Dr. Christophe Neff) auf und informieren sich über die zur Zeit bestehenden Rahmenbedingung, Partnerstudiengänge. Gegebenfalls nehmen Sie an der Informationsveranstaltung des International Students Office (IStO) teil die regelmäßig einmal im Monat stattfindet.

Schritt 2: Bewerbung:
Bis 20. Dezember reichen die Studierenden beim Erasmusbeauftragen ihre schriftliche Bewerbung mit Motivationsschreiben, Nachweis über die bisher erbrachten Leistungen, Entwurf des Learning Agreement, gegebenfalls Sprachnachweise ein. Zeitgleich (Stand WS 2019/2020) füllen Sie die auf den Seiten des IStO die entsprechenden allgemeinen Bewerbungsunterlagen aus. Nach Auswahl durch den Fachkoordinator reicht dieser ihre Bewerbung an das IStO weiter. Der Fachkoordinator unterrichtet Sie vom Stand der Dinge. Nach erfolgreicher Bewerbung, werden Sie vom IStO administrativ weiterbetreut. Der Fachkoordinator bleibt weiter der Ansprechpartner für die fachlichen Angelegenheiten wie z.B. Veränderungen des Learning Agreements während des Auslandsaufenthaltes.

Schritt 3: Verbuchung im Studienablaufplan:
Die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistung erfolgt durch den Erasmusbeauftragen auf Grundlage des Learning Agreements.

 

B

Berufspraktikum › Wie läuft das

Das Berufspraktikum dauert mindestens sechs Wochen. Diese sechs Wochen gelten bei Vollzeitbeschäftigung. Der Ablauf ist folgender: (1.) Sie suchen eine geeignete Praktikumsstelle außerhalb der Universität (z.B. in der Privatwirtschaft, in Behörden oder in Forschungseinrichtungen, die keiner Universität angehören - der Sinn ist ja, dass Sie über den Tellerrand schauen). (2.) Sie suchen einen Betreuer in der Praktikumsstelle. (3.) Sie stimmen mit dem Betreuer sowie mit dem Praktikums-Beauftragten des IfGG (derz. F. Faßnacht) die Inhalte des Praktikums ab. Die Inhalte müssen einen Eindruck von berufspraktischer Tätigkeit in der Geoökologie vermitteln. (4.) Sie halten die Inhalte schriftlich in einer Ausbildungsvereinbarung fest. Dafür gibt es ein Formular unter Downloads. (5.) Nach Abschluss des Praktikums erstellen Sie einen kurzen Praktikumsbericht, aus dem Art und zeitlicher Umfang der Tätigkeiten hervorgehen. Dieser Bericht muss von der Praktikumsstelle gegengezeichnet werden. (7.) Der Bericht wird beim Praktikums-Beauftragten des IfGG abgegeben und (8.) es wird eine Kurzpräsentation zu den Erfahrungen im Berufspraktikum gehalten. Dafür gibt es zwei oder drei Termine in jedem Semester, über die der Prakitkums-Beauftragte Auskunft erteilt. Disclaimer

Betreuer

s. Abschlussarbeit › Wer kann mich betreuen

 

M

Mastervorzug - Was ist das und wie funktioniert es?

Der Mastervorzug erlaubt einen weichen Übergang vom Bachelor in den Master. Er steht Studierenden des Bachelor Geoökologie offen, die mindestens im 5. Fachsemester sind und laut Notenauszug mindestens 120 LP nachweisen können. Es können pro Semester maximal 30 LP als Mastervorzug beantragt werden.

Anträge auf Mastervorzug stellen Sie unter Nennung der Teilleistungen schriftlich beim Prüfungsbüro (Herrn Neff). Adressiert werden Sie an den Prüfungsausschuss. Es dürfen Teilleistungen aus den Fachbezogenen Ergänzungen als Mastervorzug gewählt werden. Teilleistungen aus den Fächern Vertiefung Geoökologie und Methoden der Umweltforschung sind hingegen ausgeschlossen. Nach einer Genehmigung der Teilleistungen ist eine Prüfungsanmeldung über das Studiportal ab der SPO 2015 möglich.

Aus einem genehmigten Antrag auf Mastervorzug leitet sich bei einer Bewerbung auf den Master Geoökologie kein Anrecht auf einen Master-Studienplatz ab! Disclaimer

MINT - Wie kann ich MINT-Veranstaltungen in mein Studium einbauen?

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Studierenden im Bachelor Geoökologie haben laut Studien- und Prüfungsordnung bis einschließlich 3. Fachsemester Zugang zu Veranstaltungen des MINT-Kollegs am KIT.

Bei einer Teilnahme am MINT-Kolleg werden der Regelstudienzeit unter bestimmten Voraussetzungen bis zu zwei Semester hinzugefügt. Das bedeutet dann, dass die Orientierungsprüfung entsprechend verlängert werden kann. Voraussetzung für die Anrechnung eines Semesters ist, dass Veranstaltungen des MINT- Kollegs im Umfang von mindestens zwei Fachkursen (Gesamtworkload 10 SWS) belegt wurden und dass eine Anwesenheit von mindestens 80% nachgewiesen wurde. Das MINT-Kolleg stellt eine Bescheinigung über die Teilnahme aus.

 

O

Orientierungsprüfung

Zur sog. Orientierungsprüfung im Bachelor Geoökologie gehören die drei Modulprüfungen in G1 Mathematik 1, F1 Klimatologie und M1 Wissenschaftliches Arbeiten in der Geoökologie 1.

Die Orientierungsprüfung muss einschließlich möglicher Wiederholungen bis zum Ende des Prüfungszeitraums des 3. Fachsemesters erledigt sein, da ansonsten der Prüfungsanspruch verloren geht. Eine zweite Wiederholung der Orientierungsprüfungen ist ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Orientierungsprüfung kann durch eine „qualifizierte“ Teilnahem am MINT-Kolleg erreicht werden (s. MINT).

 

P

Prüfer › Wer kann mir Noten geben oder sonstwie Leistungen bewerten?

Die "Prüfungserlaubnis" wird vom Prüfungsausschuss übertragen. Dabei kommen v.a. Lehrende des Studiengangs in Frage, wenn sie eine für die jeweilige Prüfung einschlägige fachwissenschaftliche Qualifikation erworben haben (und zwar beim Bachelor mindestens auf B.Sc.-Niveau, beim Master mindesten auf M.Sc.- oder Diplom-Niveau). Für andere "Prüfer" muss eine Ausnahme beim Prüfungsausschuss beantragt werden. Für Abschlussarbeiten gelten besondere Regeln (s. Abschlussarbeit › Wer kann mich betreuen). Disclaimer

Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss Geoökologie (für den Bachelor und Master Geoökologie) besteht aus fünf stimmberechtigten Mitgliedern: drei Hochschullehrern, zwei akademischen Mitarbeitern und einem Studierenden mit beratender Stimme. Anträge an den Prüfungsausschuss müssen ausgedruckt und unterschrieben beim Schriftleiter Herrn Neff rechtzeitig abgegeben werden. In dringenden Angelegenheiten, deren Erledigung nicht bis zur nächsten Sitzung warten kann, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Der Ausschuss tagt ein- bis zweimal pro Semester. Disclaimer

 

Q

Qualifikationsziele

Wohin führt mich eigentlich der B.Sc./M.Sc.-Studiengang? Das können Sie hier nachlesen. Disclaimer

S

Schlüsselqualifikationen - Was ist das und wie lasse ich sie mir für das Studium anerkennen?

Schlüsselqualifikationen umfassen Fähigkeiten, die zwar nicht fachspezifisch aber doch für den Beruf relevant sind. Beispiele für Inhalte sind u.a. Soziale Kompetenzen, Zeitmanagement, Lern- und Schreibtechniken, Programmier- und Softwarekenntnisse, Fremdsprachen, Präsentation oder Rhetorik. Die gewählten Lehrangebote sind geeignet, eine künftige berufliche Tätigkeit zu unterstützen. Schlüsselqualifikationen werden am KIT unter anderen vom House of Competence (HoC), vom Sprachenzentrum (SPZ) und vom Steinbuch Centre of Computing (SCC) angeboten. Die dort unter dem Label Schlüsselqualifikationen angebotenen Veranstaltungen werden grundsätzlich als solche anerkannt. In anderen Fällen wenden Sie sich bitte vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung schriftlich (nicht nur per Email) an das Prüfungsbüro (Herrn Neff), um die Eignung der Veranstaltung zu klären. Legen Sie eine Beschreibung der Inhalte bei (z.B. aus einem kommentierten Vorlesungsverzeichnis). Disclaimer

Disclaimer

Die hier getroffenen Aussagen sind nicht rechtsverbindlich. Rechtsverbindlich sind allein die Studien- und Prüfungsordnungen.

Studienberatung Geoökologie
Dr. Florian Hogewind
Mittwochs, 9:30-11:00 Uhr und nach Vereinbarung.
In der vorlesungsfreien Zeit Sprechstunden nur nach Vereinbarung.
Tel. +49 (0)721 - 608-47849
florian.hogewind∂kit.edu
Geb. 10.50, Raum 703.2